Wettanbieter Deutschland

Wettanbieter Deutschland (mit deutscher Lizenz)

Deutschland ist ein beliebter Markt für die Anbieter von online Sportwetten, jedoch gab es in den letzten Jahren gesetzliche Änderungen auf diesem Sektor. Das ehemalige Wettmonopol von Oddset ist gefallen, immer mehr Anbieter aus dem Ausland drängen auf den großen und interessanten deutschen Markt. Auch neue steuerliche Regelungen sorgen für Unübersichtlichkeit. Dem stehen die interessanten Wettmöglichkeiten gegenüber, denn die vielen Sportarten und die deutschen Wettbewerbe - allen voran die Fußball-Bundesliga – lassen Deutschland als Wett-Paradies erscheinen. Auch die Größe des einheimischen Marktes ist für die Anbieter interessant. Die Spieler haben die Wahl unter einer Vielzahl nationaler und internationaler Anbieter, unter denen es inzwischen einige Branchengrößen gibt. Dazu gehören beispielsweise Ladbrokes und Tipico mit Wettbüros vor Ort, ebenso MyBet mit guten Boni und Quoten sowie der bekannte Anbieter Digibet Sportwetten - ebenfalls mit lokalen Wettbüros - und das junge Unternehmen Bet3000, bekannt für seine Pferdewetten. Oddset ist der Sportwettenableger der staatlichen Lottogesellschaften, besaß über lange Zeit ein Monopol und profitiert von der flächendeckenden Struktur der Lotterie, kann aber inzwischen in puncto Quoten und Angebot mit den privaten Wettanbietern kaum noch mithalten. Ebenfalls unbedingt zu erwähnen sind Bet365, Interwetten und Sportingbet.

Aktuelle rechtliche Situation für Sportwetten in Deutschland


Oddset bietet in Deutschland traditionell tägliche Sportwetten an, es ist ein staatlicher Anbieter mit Quasi-Monopol, das in den Jahren seit 2006 sukzessive aufgeweicht wurde. Die juristische Situation ist sehr komplex. Die privaten Anbieter arbeiten, wenn sie über eine Lizenz verfügen, ausdrücklich nicht illegal, jedoch bestreiten einige Branchenvertreter - vor allem die Verantwortlichen von Oddset - die Legitimität der neuen Konkurrenz. Diese reklamieren genau diese Legitimität aufgrund verschiedener juristischer Konstrukte:

  • Einige Anbieter (oder ihre Vorgängerunternehmen) hielten Lizenzen noch von der letzten DDR-Regierung. Der Einigungsvertrag zwischen der Bundesrepublik und der DDR verschaffte diesen Lizenzen Gültigkeit für ganz Deutschland.
  • Einige Wettanbieter verfügen über eine Lizenz in einem anderen EU-Staat. Diese besitzt nach ihrer Auffassung Gültigkeit für ganz Europa.
  • Der deutsche Glücksspieländerungsstaatsvertrag sieht seit Juli 2012 die Marktöffnung in Deutschland für private Sportwettenabieter vor.
  • Sportwetten sind prinzipiell genehmigungspflichtig - aber durch den deutschen Staatsvertrag zum Lotteriewesen nicht genehmigungsfähig.
  • Aus all diesen Punkten leitet der deutsche Gesetzgeber im Jahr 2015 ab, dass Sportwettenanbieter eine Lizenz benötigen.
  • Oddset bleibt bei seiner Auffassung, als einziger Anbieter Sportwetten “wahrhaft legal” anzubieten.
  • Diese Auffassung wird von deutschen und europäischen Juristen angezweifelt.

Es gab in den Jahren seit 2006 diverse juristische Scharmützel bezüglich des Monopolanspruchs von Oddset. Das Bundesverfassungsgericht entschied im März 2006, dass es so ein Monopol nicht geben könne (“Berufsfreiheit” nach Artikel 12 Absatz 1 Grundgesetz). Das Monopol dürfe nur dann bestehen, wenn der alleinige Anbieter gleichzeitig konsequent Suchtgefahren bekämpft und alle anderen Anbieter das nicht tun würden. Daher besteht heute (2015) durch die Entwicklung der letzten neun Jahre die vorherrschende juristische Auffassung (= Mehrheitsposition), dass Wettanbieter mit Lizenz, die gleichzeitig auf Suchtgefahren hinweisen, legal arbeiten, wenn sie alle Auflagen erfüllen. Wenn nicht, können sie von den Behörden geschlossen werden. Das deutsche Recht steht teilweise dem Europarecht konträr gegenüber, das wesentlich weniger restriktiv ausgerichtet ist. Auch bewertet das Europarecht den freien Wettbewerb sehr hoch, was gegen das Quasimonopol von Oddset spricht. Der EuGH hat sich im September 2010 dementsprechend positioniert. Aus diesen juristischen Entwicklungen entstand in Deutschland 2012 der Glücksspieländerungsstaatsvertrag, der auch die

Besteuerung von Sportwetten


neu regelte. Es wurde ein einheitlicher Steuersatz von 5 % festgesetzt, den inländische Anbieter auf jeden Fall erheben müssen und ausländische Anbieter unterschiedlich handhaben. Einige von ihnen erheben keine Steuern, das gilt als riskant. Der deutsche Fiskus könnte sich irgendwann an deren Kunden wenden, wenn diese nicht freiwillig ihre Steuer abgeführt haben. Die nächste Gruppe berechnet die Steuer auf den Einsatz, die dritte Gruppe zieht sie vom Gewinn ab. Diese beiden Gruppen führen die Steuer selbst ab und weisen ihre Kunden darauf hin. Der Gesetzgeber hat sich noch nicht zur Berechnung der Steuer positioniert.

Lizenzen von Brokern


Regulierte Buchmacher in Deutschland sind diejenigen mit einer Lizenz, die bislang von der schleswig-holsteinischen Landesregierung vergeben wurde. Man geht davon aus, dass die Anbieter, die aktuell eine die 5 % Steuern abführen, für den gesamtdeutschen Markt auch eine Lizenz erhalten werden. Online-Wetten dürfen in Deutschland bei einem dieser Anbieter als legal gelten.

[Liste der Anbieter]

Die bundesweite Lizenz E15 wurde ab September 2014 beschlossen. Die übrigen 15 Bundesländer (außer Schleswig-Holstein) streben sie an, um EU-Recht umzusetzen.

Das Modell Schleswig-Holstein


Schleswig-Holstein führte schon 2012 eine Sportwettenlizenz ein, die EU-rechtskonform ausfallen sollte. Die Aufgabe der Suchtprävention sollten die Anbieter damit ebenfalls erfüllen. Die schleswig-holsteinische Lizenz fiel vergleichsweise liberal aus. Als einer der wichtigsten Punkte galt die Tatsache, dass mit dieser Lizenz Casino- und Poker-Angebote neben den Sportwetten ebenfalls erlaubt waren. Beim Casino waren Spiele mit Bankhalter ausgeschlossen, also beispielsweise Roulette und Blackjack. Lediglich Spielautomaten sind erlaubt. Die Spieler müssen volljährig sein, um den Auflagen der Suchtprävention zu genügen, das müssen sie auch durch eine Ausweiskopie belegen. Stationäre Wettannahmestellen müssen Kundenkarten ausgeben, um das anonyme Wetten zu verhindern. Eine Regulierung der Zahl von Wettannahmestellen hatte die schleswig-holsteinische Landesregierung nicht eingeführt. Deren Behörden müssen jederzeit Zugriff auf die Transaktionen haben. Dieser Zugriff wird durch eine “Blackbox” gewährleistet, die eine Art „Fahrtenschreiber“ für den Buchmacher-Server darstellt. Allerdings war die Schleswig-Holstein-Lizenz mit einer 20%igen Steuer verbunden, welche die Anbieter wiederum teilweise durch Boni ausglichen. Diese Regelung galt von 2012 bis 2013, dann trat die neue Landesregierung den Regelungen der übrigen 15 Bundesländer bei, änderte ihr eigenes Gesetz in Teilen, verbot beispielsweise ab sofort Poker und begrenzte die Zahl der Lizenzen für Wettanbieter auf 20. Auch gilt seither bundesweit die 5%ige Steuer auf Sportwetten.

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